Schau in Kleiderschrank, Keller und Freundeskreis: feste Baumwolle, Denim, Polsterstoffe, saubere Handtücher, Schaumstoffreste, Korkfliesen, Fahrradschläuche, Rucksackriemen, D‑Ringe, Leiterschnallen. Waschen, auslüften, Flecken prüfen, Fasern fühlen. Vermeide bröselige Schaumstoffe und spröde Kunststoffe. Denke in Schichten: Außenhülle strapazierfähig, Innenleben formstabil, Oberflächen hautfreundlich. Notiere Herkunft und Eigenschaften, damit du später gezielt kombinierst und die passenden Elemente clever zusammenführst.
Eine einfache Nähmaschine hilft, doch Handnähnadeln, starker Polyesterfaden, Pfriem, Stecknadeln, Textilklammern und Fingerhut reichen. Schneidematte, Rollschneider oder scharfe Schere sorgen für saubere Kanten. Für Keile: Holzleim auf Wasserbasis, Malerkrepp, Bücherstapel als Presse, Cutter, Feile, Schleifpapier. Für Kork: feinzahnige Säge, Staubmaske. Für Gurtband: Feuerzeug zum Versiegeln synthetischer Kanten oder Zickzackstich bei Baumwolle. Ein simples Maßband und Schneiderkreide genügen vollständig.
Bewährte Richtwerte erleichtern die Planung: Bolster rund 70 Zentimeter lang, 22 bis 25 Zentimeter Durchmesser; rechteckig gern 30 mal 60 Zentimeter. Keilwinkel zwischen zwölf und achtzehn Grad bieten Halt ohne Druckspitzen. Gurte zwischen 240 und 300 Zentimetern passen unterschiedlich großen Körpern. Kalkuliere Nahtzugaben, verstärke Belastungszonen doppelt, setze Quersteppungen. Lege Probestücke an, prüfe Biegefestigkeit, und markiere alle Teile, damit beim Zusammenfügen nichts verrutscht oder ungewollt verdreht wird.
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